blue-close-up-concrete-304664

Das Interkulturelle Magazin von B5Aktuell – spannende Unterhaltung für unterwegs

Menschen wie wir, sind sehr viel unterwegs und ich für meinen Teil höre dabei sehr gerne Radio.
Inzwischen bin ich ein grosser Potcast-Fan geworden und das Interkulturelle Magazin vom Bayerischen Rundfunk gehört zu meinen Favoriten. Ich habe euch den Link eingestellt und empfehle euch, einmal reinzuhören! Es ist immer wieder spannend und bereichernd. Verschiedenen Beiträge eignen sich hervorragend auch zur Gesteltung von Seminareinheiten!

von Ulrike v. Rohr

https://www.br.de/mediathek/podcast/das-interkulturelle-magazin/611

abstract-art-artistic-325649

Relaunch des Interkulturellen Portals

von Jürgen Bolten

Im Januar 2019 startet das Interkulturelle Portal mit einer technisch und inhaltlich vollkommen überarbeiteten neuen Version. Unter anderem gibt es dann eine auf „Google Maps“ basierende digitale TrainerInnen-Landkarte. Mit einem Klick auf den geografisch am jeweiligen Heimatstandort positionierten Anbieter-Pin öffnet sich ein Menü mit Hinweisen zu Dienstleistungsangeboten und Kontaktdaten. Die TrainerInnen-Landkarte soll vor allem Organisationen aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft Hilfestellungen bieten, möglichst passfähige Angebote für interkulturelle Trainings, Coachings, Consultings und Mediationen zu finden.

Mitglieder von Interculture Network können sich bis zum 31.2.19 kostenlos registrieren lassen. Bitte senden Sie eine Mail mit einem Kurzprofil Ihrer Angebote (10 Zeilen), Ihrer Arbeitssprachen und Kontaktdaten an anita.ackermann@uni-jena.de. Gerne können Sie auch ein Profilbild beifügen.

Regionalhuete_Ost

Bericht vom Regionaltreffen Ost vom 17.11.2018 in Erfurt

von Sabine Vana-Ströhla

Am Samstag, dem 17. November 2018 trafen sich fünf aktive Interkulturalist*innen im Zentrum für Integration und Migration Erfurt, um sich zu interessanten interkulturellen Fragestellungen und Themen auszutauschen.

Nach einer Kennenlernrunde der Anwesenden wurde als erstes die Mitgliederumfrage ausgewertet. Aus dieser ging unter anderem hervor, dass sich die meisten Mitglieder ein Netzwerktreffen wünschen, welches zweimal im Jahr stattfinden soll. Der nächste Termin wird vorraussichtlich am Nachmittag des 12. April 2019 (Freitag) in Erfurt sein.

Julia Brade informierte uns über die neu entstandene „Thüringer Koordinationsstelle für Interkulturelle Öffnung“. Diese wurde am 1.11.18 von interculture gegründet und versteht sich als zentraler Ansprechpartner und Dienstleister für Akteure im interkulturellen Wirkungsfeld.

Einen sehr interessanten und spannenden Vortrag haben wir danach von Matthias Kanzler bekommen. Er arbeitet in der Thüringer Beratungsstelle „Islam im Dialog“ für das „Violence Prevention Network“. Der Religionswissenschaftler hat fundiertes Fachwissen zu den verschiedenen Sichtweisen des gelebten islamischen Glaubens und uns so sehr fasziniert, dass wir ihn nun um einen zweiten Teil  beim nächsten Netzwerktreffen 2019 gebeten haben. (Antwort steht noch aus.)

An dieser Stelle auch nochmal ein Dankeschön an Beate für das nette Herrichten des Raumes, Kaffee und Tee sowie die leckeren Obstteller.

Ich denke, dass ich für alle Anwesenden spreche, wenn ich sage: Es war ein gelungener Tag und wir freuen uns auf das nächste Treffen.

In diesem Sinne wünsche ich allen Netzwerker*innen einen guten Start in das neue Jahr, Frohsinn und Erfolg für alle eure interkulturellen Vorhaben! Und bleibt gesund!

Sabine Vana-Ströhla, Regionalhut Ost

Regionalhuete_Sued

Bericht vom Regionalgruppentreffen Süd am 03.11.2018 in München

von Max Engl

In einer Stunde mit 150 Leuten interaktive Interkulturelle Sensibilisierung?

Das Regionalgruppentreffen der Gruppe Deutschland-SÜD Anfang November 2018 haben wir diesmal genutzt, um das Konzept eines Teilnehmers zu erleben und zu diskutieren. Eine relativ einfache Powerpoint-Präsentation, die beim Pflegesymposium in Stuttgart 2017 zum Einsatz kam, haben wir hier kritisch unter die Lupe genommen. Die Herausforderung dieser Veranstaltung war damals: 150 Leute im Auditorium, eine Stunde Zeit, Mitarbeiter_innen verschiedener Arbeitsbereiche der Kliniken und Pflegeeinrichtungen in Baden-Württemberg, Vorkenntnisse in Interkultureller Kommunikation unbekannt, Auftrag zum Thema:

Was leisten Pflegeeinrichtungen in Zeiten kultureller Diversität? Perspektiven aus dem

Fachgebiet Kulturbewusste Kommunikation

Maximilian Engl, Dipl. Theol. und Zertifizierter Trainer/Coach für Interkulturelle Kommunikation

Institut KUBEKOM

Die Teilnehmer_innen der Regionalgruppe versetzten sich zunächst in die Situation des ursprünglichen Auditoriums. Zusätzlich bekamen sie drei Fragen gestellt, die sie während der Präsentation als besonderes Augenmerk beachten sollten:

– Was spricht emotional an?

– Was gibt einen wissensmäßigen Aha-Effekt?

– Welche Übungen bleiben unklar, was ihren Zweck betrifft?

Abgesehen davon, dass das Auditorium und der Kontext sich im Kreise der Teilnehmer_innen des Regionalgruppentreffens in vielen Punkten wesentlich von der ursprünglichen Durchführung unterschied, ergaben sich auch diesmal wieder viele erhellende und weiterführende Erkenntnisse bezüglich der Kriterien für die Qualität eines solchen Konzeptes. Wie viel Inhalt kann man in einer Stunde vermitteln? Welche Methoden unterstützen die Möglichkeit besonders, diese Inhalte zu verarbeiten. Welche Faktoren beeinflussen die Wirkung des/-r Trainers_in und ihres/seines Themas auf die Teilnehmer_innen? Was schreckt ab, was macht neugierig?

Die Teilnehmer_innen des Regionalgruppentreffens häuften zu all diesen Fragen Perspektiven aus ihren vielfältigen Erfahrungsbereichen an. Indem sich alle darüber austauschten, gewannen alle neue Erkenntnisse über Konzepte, wie dieses Thema mitreißend präsentiert und an die Zielgruppen herangetragen werden kann.

Nach der Präsentation, und bevor auf die ersten drei Fragen eingegangen wurde, reflektierten die Teilnehmer_innen das Erlebte noch nach zwei weiteren Gesichtspunkten:

– Welche Aspekte und Elemente des Vortrags weisen den Referenten als professionell aus?

– Welche Aspekte machten Lust darauf, mit diesem Referenten noch weitere Veranstaltungen zu planen?

Das Regionalgruppentreffen war wieder einmal dieses einzigartige Forum, welches Inhalte und Methoden durch den kollegialen Austausch und die fachliche Reflexion und Vertiefung konsequent weiterentwickeln lässt und damit für mehr Qualität bei den Konzepten sorgt, die wir unseren Kunden anbieten.

Unser nächster Termin ist der 09. März 2019. Dann wird es um Auftragsaquise gehen. Eine Mitarbeiterin der IHK-Akademie wird aufklären helfen, welche Faktoren darüber entscheiden, ob ein Angebot für Trainings aus ihrer Sicht interessant wäre oder nicht. Wer konkrete Anfragen hat oder ein Anschauungsbeispiel mitbringen und überprüfen lassen möchte, ist herzlich eingeladen das bei dieser Gelegenheit zu tun!

Euer Regionalhut Deutschland SÜD

Maximilian Engl